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VG Wort

VG Wort die Verwertungsgesellschaft besteht seit 1958 und unterstützt Autoren bei der Wahrnehmung ihrer Urheberrechte. Die Gesellschaft bietet Bloggern die Möglichkeit für Zusatzeinnahmen. Die Unterstützung der VG Wort ist, dass sie Pauschalabgaben auf Kopierhilfen von Texten wie Brenner, Kopierer, Drucker oder Bibliothekstantiemen einnimmt. Jährlich werden ca. 120 Millionen € ausgeschüttet an 140.000 Autoren und Verlage. Teilhaben können Autoren in dem sie ihre Texte einmal im Jahr bei der VG Wort anmelden.

VG Wort
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Welche Artikel sind melde berechtigt?

An die Gesellschaft dürfen Texte mit folgenden Kriterien gemeldet werden:

  • Min. 1.800 Zeichen inkl. Leerzeichen das sind ca. 300 Wörter
  • Min. 1.500 Seitenaufrufe im Kalenderjahr

So viel kann man Verdienen

Die jährlich sich Ändernden Ausschüttungsbeträge kann man auf der Homepage der VG Wort Einsehen.

VG Wort

2014 2015 2016 2017 2018 2019
Vergütung pro Artikel 10 € 12 € 20 € 23,80 € 29,40 € 35 €

An Meldungen teilzunehmen lohnt sich auch nachträglich noch für Webseitenbetreiber. Man wird auch für Alte Artikel entlohnt die, die nötigen Aufrufe erzielt haben.

Anmeldung bei der VG Wort

Bevor man eine Ausschüttung der Gesellschaft bekommen kann, muss man sich registrieren.

  1. Wahrnehmungsvertrag unterzeichnen

Dazu Druckt man die rund 15 Seiten Wahrnehmungsvertrag aus, füllt ihn aus und schickt ihn an die VG Wort. Nach etwa 2 Wochen kommen dann die Zugangsdaten und man kann sich einloggen.

2. Einbau der Zählpixel

Die Zählpixel müssen einmalig eingerichtet werden. Dadurch kann die VG Wort prüfen welcher Artikel genug Aufrufe hatte. In den Jahren darauf werden diese wieder verwendet.

Es können pro Jahr 2000 Zählpixel heruntergeladen werden. Es sind vergebene Nummern, die in den Artikel eingebaut werden, so findet das Tracking statt. Mann muss in jeden Artikel, den man melden möchte, so ein Zählpixel einbauen. Es darf nicht ein Zählpixel doppelt benutzt werden. Man braucht eine Excel Liste, wenn man die Pixel Manuel einbauen will. Sonst weiß man später nicht mehr welche Pixel zugeordnet sind und welche nicht. Man kann es aber auch mit einem WordPress-Plugin einbauen namens Prosodia VG Wort. Das funktioniert auch reibungslos und dafür braucht man keine Excel Liste. Es lohnt sich nicht zu betrügen. Von einem Seitenbetreiber verlangte die VG Wort Schadensersatz in Höhe von 70.000 € zurück wegen erschlichener Vergütung.

3. Meldung der Texte

Jeder Text, der die Mindestzugriffszahl erreicht hat, muss einzeln gemeldet werden, was etwas Aufwendig ist. Im T.O.M, das ist die Homepage wo man sich in seinen Account einloggen kann. Sieht man unter Metis dann Zählmarkenübersicht welche Texte die Mindestzugriff-Zahl erreicht haben. Man muss bei jedem Text die URL die Überschrift und den eigentlichen Text eingeben. Dank des Plugins kann das alles einfach kopiert werden. Man geht so die Texte der Reihe nach durch. Inden Folgejahren muss man diese Texte nicht noch einmal melden. Sie werden erneut vergütet, wenn die Aufrufe erreicht sind.

Bis zum 1. Juli muss man die Texte gemeldet haben danach bekommt man die Ausschüttung.

4. Ausschüttung erhalten

Ausgeschüttet wird im Oktober. Es wird auf das Bankkonto überwiesen, das man bei der Anmeldung angegeben hat. Ist man Umsatzsteuerpflichtig, sollte man der VG Wort diese mitteilen. Sonst bekommt man die Beträge nur Netto ausgezahlt. Man muss sie aber trotzdem an das Finanzamt bezahlen was dann ein großer Verlust bedeutet. Man kann aber auch rückwirkend noch die Umsatzsteuer von der VG Wort bekommen, falls man dies vergessen hat.

2020 stieg die Vergütung noch einmal auf 40 € pro Blogartikel und Jahr.