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iPhone 12 Test

iPhone 12 Test. Das 2 Jahre alte iPhone XR wahr 2019 das meistverkaufte Smartphone der Welt. 2020 wahr das iPhone 11 dran. Wird das iPhone 12 sich genauso gut verkaufen? Äußerlich ähnelt das iPhone 12 dem iPhone 5. Der Rahmen ist nicht gerundet, es erwartet uns ein kantiges Design. Die Rückseite zeigt sich in glänzendem Glas, nicht wie bei dem Pro Modellen. Der Rahmen ist in mattiertem Aluminium angefertigt. Dem entsprechend macht das iPhone 12 einen stabilen und hochwertigen Eindruck.

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iPhone 12 Das Displayglas bekommt einen eigenen Namen

iPhone 12 Test. Das Glas auf vor der und Rückseite des iPhone 12 soll Laut Apple stabiler als das der Vorgänger sein. Als ceramic Shield bezeichnet der Hersteller die neue Glasgeneration, sie soll viermal kratz und Bruch-resistenter sein. Dafür wird Glas mit Keramik verbunden. Am Ende ist das Resultat optisch nicht erkennbar. Stärkere Bindungen weist die Keramik-ähnliche Struktur auf, das Glas soll so nach einer Beschädigung stabiler bleiben und die Wahrscheinlichkeit eines Risses oder Bruches ist geringer. Die Nutzererfahrungen werden zeigen, ob Apple dieses Versprechen halten kann.

OLED Display

Das Display selbst ist aber wichtiger als das Displayglas. Gegenüber dem iPhone 11 wurde hier einiges verbessert, das iPhone 12 hat einen OLED Display. Das iPhone 11 hatte nur einen LC Display mit IPS Technik. Der Vorgänger musste mit einer Pixeldichte auskommen wie noch bei dem iPhone 4. Das iPhone 12 hat eine Auflösung von 2532 x 1170 Pixel in dem 6,1 Zoll Display mit einer Pixeldichte von 459 ppi, so wie das iPhone 12.

Die Displayränder wurden auch weiter verringert. Die Display diagonale bleibt gleich, aber die Ausmaße des Gehäuses verkleinern sich gegenüber dem Vorgänger. Das iPhone 12 ist also etwas kompakter.

Wie hell wird das iPhone 12 wirklich?

Ein Display Feature fehlt dem iPhone 12, das wir uns gewünscht hätten: eine höhere Bildwiederholungsrate. Smartphones von Android haben zum Teil Bildwiederholungsraten von 90 – 144 Hertz. iPhone 12 Nutzer müssen sich mit 60 Hertz zufriedengeben. Das iPhone 12 agiert nicht ganz so geschmeidig wie ein OnePlus8 oder ein Galaxy S20. Aber die Performance ist hervorragend.

In Alltagssituationen ist die maximale Helligkeit gut, ein Top-Niveau erreicht es aber nicht. Es hat eine Leuchtkraft von 615 cd/m², bei hellem Umgangslicht gibt es keinen Boost. Das reicht aber für fast alle Situationen. An klaren Tagen könnte es das vielleicht etwas erschweren, problemlos Inhalte abzulesen. Die Leuchtkraft steigt auf über 1000 cd/m² wenn wir das iPhone 12 mit HDR Content Füttern über die Galerie App. Aber auch nur dann.

Die Farbdarstellung wieder rum stimmt dafür: Den RGB Farbraum deckt es zu 138 % ab und den DCI P3 Farbraum mehr oder weniger vollständig. Der Weißpunkt und der Kontrast liegen im grünen Bereich.

Sind Kunden jetzt richtig geladen?

iPhone 12 Test. Apple hat sich entschlossen mit der iPhone 12 Reihe, das Netzteil zu streichen. Nur ein Ladekabel ist jetzt dabei. Mit Umwelt Aspekten begründet der Hersteller das fehlende Zubehör. Man würde eine große Menge Kunststoff einsparen. Und die Verpackung sei jetzt auch wesentlich kleiner. So kann man mit einer Lieferung mehr Geräte transportieren, das reduziert den CO2 Fußabdruck eines einzelnen iPhones.

Die Verpackungen sind wirklich kleiner, sie sind sogar nur noch halb so hoch. Als unpraktisch könnte sich das USB-Typ-C auf Lightning Kabel erweisen. Die meisten Haushalte haben nur eine USB Typ A Buchse und sind für das mitgelieferte Ladekabel nicht zu gebrauchen. Das 20 Watt Netzteil von Apple mit USB-C-Anschluss kostet 25 €.

Magnetisch ist das neue kabellos

Das iPhone 12 hat ein Energie optimiertes Betriebssystem und einen sehr effizienten Prozessor und hält im Laufzeittest trotzdem 11:48 Stunden mit einem 2815 mAh Akku. Damit ist es zwar schwächer als sein Vorgänger, aber die starke Laufzeit reicht auf jeden Fall für einen Tag.

Für einen Aufladetest wird das angebotene 20 Watt Netzteil für 25 € verwendet. In 30 Min. bringt es das iPhone 12 auf 57 % Akkukapazität. Komplett geladen ist es in 106 Min. Gerade am Ende sinkt die Ladeleistung.

Kabelloses Laden ist da ein viel spannenderes Thema, Mag Safe ist eine tolle Neuerung, auf die Apple setzen tut. Hierbei handelt es sich um eine ringförmig angeordnete Magnete, die sich auf der Rückseite des iPhones befinden. Kompatible Wireless Charger werden so sicher an der passenden Position gehalten, um die volle Ladeleistung zu erreichen. So sollen auch Cases an dem iPhone 12 halten. Aber auch Kupfermünzen werden Z.B. in der Hosentasche angezogen.

Das iPhone 12 ist sehr schnell!

Apples Prozessor A10 Bionic sorgt im iPhone 12 für fantastische Leistung. In einem Test stellt es einen neuen Bestwert auf, zukünftige Smartphones werden sich daran messen müssen.

Gefertigt ist der Chip im 5 Nanometer Verfahren, was bei einer sehr guten Energieeffizienz eine hohe Leistung ermöglicht. Der Prozessor hat sechs Kerne. Die Taktrate fällt sehr hoch aus mit 3,1 Gigahertz. Obwohl es nur 4 Gigabyte Arbeitsspeicher hat lädt und rendert das iPhone 12 im Test in 1,5 Sek. Und eine Test PDF in 0,46 Sek. Im GFX Benchmark erreicht es 73,2 Das Samsung Galaxy S20 Ultra dagegen nur 50.

Der größte Unterschied zum Pro Modell: Die Kamera

Die Kamera des iPhone 12 hat eine Weitwinkel und Ultra Weitwinkel Kamera mit 12 Megapixel. Die Standard-Weitwinkel Linse hat eine größere Blendenöffnung als zuvor und ist optisch stabilisiert, damit fällt mehr Umgebungslicht auf den Sensor.

Was mir sehr gut gefallen hat, sind die Videoaufnahmen, sie haben eine gute Stabilisierung, wirken ruhig und frei von Verwackeln. Sie zeichnet Clips in 4k mit bis zu 60 FPS auf. Aber das Flaggschiff holt auch in Sachen Fotografie viel heraus, auch wegen der tollen Software, sie Heist Deep Fusion.

Das iPhone 12 macht schöne Fotos selbst unter schwierigen Umgebungslichtbedingungen oder im hellen Tageslicht, die problemlos mit dem Pro Modell mithalten können. Besonders überzeugen die Dämmerlichtaufnahmen, wenn das iPhone 12 auf einem Stativ steht. Knipst man aus freier Hand, nimmt die Qualität deutlich ab. So kommt es auf das Expertenurteil 1,6.

Das sollte man über das iPhone 12 noch wissen

Neben einem tollen Akku und Display und der hervorragenden Performance sowie einer guten Kamera hat das iPhone 12 noch mehr zu bieten.

  • Zum Testzeitpunkt läuft auf dem iPhone 12 das Apple eigene Betriebssystem IOS Version 14.1. Updates wird das Gerät für 4-4 Jahre erhalten.
  • Auch das iPhone 12 bringt die Grundausstattung eines Flaggschiffs mit: Es unterstützt den Netzstandard 5 G, Bluetooth 5 und Wi-Fi 6. Mit an Bord ist ein Sensor für kontaktloses Bezahlen.
  • Auch beim iPhone 12 gibt es keinen Kopfhöreranschluss mehr.
  • Der interne Speicherplatz hat 64 GB in der Basisversion, für 128 Gigabyte wird es teurer. Die getestete Version hatte 128 GB internen Speicher, man kann in nicht erweitern, das iPhone 12 hat keinen Speicherkarten Slot.
  • Ein Slot für eine zweite SIM Karte fehlt auch. Nur mit einer eSIM kann man die Dual SIM Funktion benutzten.
  • Das iPhone 12 ist dank einer IP68 Zertifizierung vor dem Einringen von Wasser und Staub geschützt. Laut Apple hält das Gerät eine halbe Stunde aus bei einer Wassertiefe von 6 Meter.
  • Auf die dreidimensionale Gesichtserkennung setzt Apple weiterhin für eine sichere biometrische Entsperrung. Da man im Moment Masken tragen muss, wäre ein Fingerabdruck sinnvoller gewesen. Ohne Maske funktioniert es aber reibungslos.
  • Das iPhone 12 gibt es in 5 verschiedenen Farben: das Klassische Schwarz das bekannte Rot und Grün, Gelb, Blau.
  • Der Preis für ein iPhone 12 mit 64 GB liegt bei 830 €. Die 128 GB Version bei 899 €. Im Lieferumfang sind erhalten: Bedienungsanleitung Ladekabel und das Smartphone.