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Alles kostenlos im Internet? Wie man trotzdem Geld verdienen kann!

Alles kostenlos im Internet? Es ist eine ganz neue Form des Konsums entstanden, seit es das Internet gibt. Fast alles bekommt man kostenlos. Hier erfährst du wie du trotzdem Geld verdienen kannst. Besonders ausgeprägt ist die Erwartungshaltung, alles umsonst zu bekommen, bei jüngeren Zielgruppen und beeinflusst den Aufbau neuer Geschäftsmodellen. Geschäftsmodelle im Bereich Dienstleistungen und Informatik funktioniert nicht mehr im Internet.

Alles kostenlos im internet?
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Kostenlos ist nicht unbedingt gleich kostenlos!

Wirklich kostenlos ist nicht alles was wir als kostenlos ansehen.

Hier einige Varianten von kostenlos:

Komplett kostenlos

Z.B. Hobby Software, wie Wikipedia, werbefreie Blogs. Menschen tun es zur Befriedigung sie machen das in der Freizeit.

Teilweise kostenlos

Im Software Bereich ist es so, dass man die Software kostenlos bekommt, aber der Support dann etwas kostet. Das funktioniert sehr gut.

Werbefinanziert

Das sind indirekte Kosten. Man muss sich Werbung anschauen. Kann auch sein das persönliche Daten gesammelt werden, die gesammelten Daten werden dann für Werbung genutzt.

Querfinanzierung

Ein Produkt wird von einem anderen finanziert. Man verlagert die Monetarisierung auf einen späteren Zeitpunkt.

Daran kann man erkennen das nur wenige Angebote kostenlos sind. Es hat niemand im Business Bereich etwas zu verschenken.

Die Frage ist also: wie kann ich als Selbständiger/Unternehmer, in der Zeit wo kostenlos gedacht wird, erfolgreich ein Geschäftsmodell aufbauen.

Ob das alles neu ist?

Man hat das Gefühl, das das Thema kostenlos ein Phänomen ist, das durch das Internet entstand, aber das gibt es doch schon viel länger.

Also nicht neu das Geschäftsmodell Kostenlos, es hat nur ein neues Level erreicht durch das Internet. Mit physikalischen Produkten war es noch gut kontrollierbar und kalkulierbar, klappt das nicht mit digitalen Produkten nicht so gut.

Es ist viel, viel einfacher digitale Produkte, kostenlos zu veröffentlichen, wenn man keine Vertriebskosten/Produktionskosten hat.

Die Frage ist also, wie man in diesen Zeiten Geld verdienen kann trotz der vielen kostenlosen Informationen.

Das Geschäftsmodell kostenlos gibt es nicht wirklich

An den Varianten oben hat man schon gesehen, dass es das Geschäftsmodell Kostenlos nicht wirklich gibt. Ein Unternehmen hat eigentlich nichts zu verschenken.

Man muss sich schon etwas Besonderes einfallen lassen, um mit denen die kein Geld verdienen müssen oder nicht sofort verdienen müssen zu konkurrieren.

Schauen wir uns mal die Nachteile von kostenlosen Informationen an:

  • Es wird oft etwas beliebig, wenn es kostenlos ist. Man freut sich zwar, verbindet damit aber keinen Wert. MP3 Dateien wollen viele kostenlos. Musik CDs wiederum dürfen etwas kosten.
  • Man kann nicht Pauschalisieren das, wenn etwas kostenlos ist es nicht gut ist. In klassischen Zielgruppen werden Buchautoren als kompetenter gesehen, als eBook oder Blog Autoren.
  • Darauf aus gekauft zu werden durch Gewinnen von Marktanteilen sind viele kostenlose Start-ups. Bei den wenigsten funktioniert das aber.
  • Mit kostenlosen Produkten wahren die einzelnen Firmen, Künstler, Bands erfolgreich. Dazu gibt es auch Erfolgsstorys. Nur, wenn ein Teil, das so macht, funktioniert das. Das Modell würde nicht mehr funktionieren, würden alle Bands ihre Musik kostenlos bereitstellen. Und nicht jede Band die ihre Musik bei Spotify oder YouTube einstellt, wird erfolgreich.

Kostenlose Produkte und Informationen werden sehr gerne angenommen also stellt uns das Problem, dass kaum jemand sich bereit erklärt für diese dinge Geld zu bezahlen.

Das heißt also, dass kostenlos nur ein Teil von unserer Strategie sein kann. Wie ich mit kostenlosen Produkten erfolgreich sein kann, ist also nicht die Frage, wie kann ich kostenlose Informationen oder Produkte nutzen, um kostenpflichtige Dienstleistungen und Produkte zu verkaufen.

Vorteile von bezahlten Informationen gegenüber freien Infos

Auch wenn Leser schreiben, das sie nie für Produkte oder Informationen bezahlen würden, weil es alles kostenlos gibt ist das nur die halbe Wahrheit.

Die untere Liste der Vorteile kostenloser Produkte zeigen auch Nachteile der kostenlosen auf.

  • Normalerweise sind die Informationen in einem Fachbuch gut geordnet, bauen aufeinander auf und sind gut zusammengefasst. Man findet haufenweise Informationen im Internet, über Suchmaschinenoptimierung. Meistens sind es Artikel über einzelne Aspekte, die nicht mehr aktuell sind. Es gibt ein Buch in dem dieses Thema umfassend behandelt wird.
  • Da ist es doch besser kostenpflichtige Produkte zu präsentieren.
  • Über die Qualität kann man Streiten. Allerdings bekommt man bei kostenpflichtigen Informationen, Produkten und Dienstleistungen eine bessere Qualität was den Inhalt betrifft.
  • Bis man im Internet bestimmte Informationen gesammelt hatt kann schon etwas Zeit vergehen. Zeit sparen ist für Einsteiger wichtig, und dafür tut man auch gerne bezahlen.
  • Das ist so eine Sache mit der Verfügbarkeit bei digitalen Produkten. Man will immer mal wieder auf zeitlose Informationen zugreifen. Da ist es einfacher gesammelte Informationen im Mitgliedsbereich liegen zu haben oder ein Buch in die Hand zu nehmen. Es führt nicht immer zu einem Erfolg über Google die Informationen zu suchen und es ist meistens aufwendiger.
  • Informationen und kostenpflichtige Produkte haben meistens einen Support.
  • Für eine bestimmte Einzigartigkeit sorgt es, wenn Informationen oder Dienstleistungen etwas kosten. Das ist Grund genug für eine Zielgruppe dafür Geld zu bezahlen. Muss aber auch nicht unbedingt sein. Die Denkweise des kostenlosen Geschäftsmodells ist: Für Reichweite sorgen die kostenlosen Produkte, die man dann nutzen kann, um an einen Teil dieser Gruppe hochwertige Produkte und kostenpflichtige zu verkaufen.
  • Das ist die Antwort auf die Frage wie man trotzdem Geld verdient im Internet, wenn alles kostenlos ist.

So nutzt man kostenlose Inhalte

Für dieses Geschäftsmodell gibt es viele Beispiele.

Adobe und Microsoft haben Jahre lang das Raubkopieren ihrer Software geduldet, so hat man eine große Durchdringung am Markt erreicht. Im Bereich Bildverarbeitung ist Photoshop der Standard geworden.

Jugendliche haben bereits viel Erfahrung damit, und wenn sie dann in Firmen kommen kaufen diese dann die Software.

Firefox verdient Millionen, obwohl es kostenlos ist. Damit in Firefox Google als Standard Suchmaschine eingestellt ist, zahlt Google viel Geld.

Viel Geld in der Entwicklung haben Browsergames und Online Rollenspiele gekostet. Wenn man aber möchte, kann man zusätzliche Sachen wie z.b. Items kaufen, um schneller voranzukommen.

Im Internet bieten viele Tageszeitungen ihre Inhalte kostenlos an. Der interessanteste Teil ist dann aber kostenpflichtig und ist meist sehr teuer.

Viele Experten veröffentlichen kostenlos qualitativ hochwertige Inhalte im Internet, verdienen ihr Geld aber dann mit Vorträgen, Consulting, und eBooks.

Freemium Modell

So könnte auch ein Blogger das Freemium Geschäftsmodell umsetzen. Kostenlos veröffentlicht er ein Teil des Inhalts. Geld kosten aber zusätzliche Inhalte wie eBokks, Coaching, Checklisten und Informationen in Form von Audio und Video.

Dieselben Informationen könnte man auch in vielen Varianten anbieten, die unterschiedlich kosten:

  • Kostenpflichtiges eBook, Video und Audio
  • Coaching
  • als kostenlose PDF
  • als kostenpflichtiger Kurs

Am meisten zahlt der, der eine persönliche Betreuung haben will.

Zeitlich staffeln der Informationen wäre auch möglich. Es muss derjenige bezahlen der die Informationen sofort haben will. Wer morgens um 7 uhr schon Aktiennews und Börsennews haben will, muss dafür bezahlen. Ab 12 Uhr werden die News dann kostenlos.

Oder man bindet die Nutzer, indem man einen großen Teil seiner Produkte kostenlos herausgibt, dann sind diese wahrscheinlich auch bereit für den Rest zu bezahlen. Bis zu 20 Rechnungen könnten bei einem online Rechnungsservice im Monat kostenlos sein. Wenn man mehr braucht, muss man dann zahlen.

Wichtig dabei:

Wo die kosten für mich relativ niedrig sind, das sind kostenlose Informationen. Gerade digitale Informationen Produkte bieten sich an. Informationen die ich als Selbständiger sowieso habe.

Fazit

Es wird in den nächsten Jahren spannend bleiben, da es ein sehr komplexes Thema ist. Es wird trotzdem genügend Leute geben, die denken für Informationen, die ich im Internet finde, werde ich trotzdem nicht bezahlen. Auch wenn es die notwendigen Informationen im Internet kosten freigibt, sind Unternehmen doch sehr oft bereit Geld zu bezahlen gerade im B2B Bereich.

Das hängt von der Zielgruppe stark ab.

Die Zukunft wird nicht sein das alles kostenlos ist, auch wenn viele das voraussagen. Es gibt mittlerweile eine gewaltige Masse an kostenlosen Informationen.

Man kann sehr von kostenlosen Dingen profitieren, vor kostenlosen Inhalten muss man also keine Angst haben.

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